Sushi Burrito Wraps: hormonfreundliches Sommer-Rezept
- 1. Aug.
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Aktualisiert: 2. Aug.
Aktuell 37 Grad, und die Versuchung ist groß: einfach nur Salat und Eis bitte. Für deine Hormone ist das leider keine gute Idee. Das gleich aus 3 guten Gründen - mindestens.
In der TCM gilt eine einfache Regel: kalt zieht zusammen, warm entspannt. Deine Verdauung braucht Wärme, um Nahrung in Energie und Blut umzuwandeln, ähnlich wie ein Feuer, das ständig mit Eiswürfeln übergossen wird. Isst und trinkst du im Sommer dauerhaft zu viel Kaltes, kühlt genau das ab und der Blutaufbau leidet. Das merkst du oft nicht sofort, sondern erst bei der nächsten Periode: weniger Blutung, mehr Krämpfe, Kopfschmerzen oder verstärktes PMS.
Besonders kurz vor oder während der Periode wirkt sich kaltes Essen direkt aus. Zusammenziehen statt entspannen bedeutet in der Praxis: mehr Krämpfe statt weniger. Das heißt nicht, dass du im Sommer nie wieder etwas Kaltes essen darfst. Auch, wenn ich dir an Zyklustag eins dennoch vom XXL Eisbecher abraten würde, gilt wie immer: hör auf deinen Körper. Es geht um eine Balance und Zeitpunkt, nicht um kompletten Verzicht.
Last but not least geht's nicht um die Temperatur, sondern die Zusammensetzung. Der typische „boah es is so heiß, ich esse einfach nur einen Salat“- Gedanke endet häufig in einem erfrischenenden, gleichzeitig leeren Haufen aus Grün, mit ein bisschen was on top. Versteh mich nicht falsch, ich LIEBE Salat und brauch gern was Frisches am Teller, damit auch meine Leber glücklich ist. Es kann aber auch ins Auge gehen und dir nicht genügend Mikro- und Makronährstoffe liefern, die du für einen beschwerdefreien, harmonischen Zyklus aber dringend brauchst. Was bei Hitze meistens fehlt, ist also nicht mehr vom grünen Gut, sondern etwas anderes dazu: Protein, gute Fette, Kohlenhydrate, roh und gekocht kombiniert. Genau diese Kombination macht aus einer Salatschüssel eine Mahlzeit, die deinen Zyklus tatsächlich unterstützt.
Genau daraus ist gestern dieses Rezept entstanden, eine spontane Resteverwertung: Sushi Burrito Wraps mit Erdnuss-Dip. Eine Bowl zum Einpacken quasi, gefüllt mit Protein und Nährstoffen, getoppt mit guten Fetten.

Sushi Burrito Wraps mit Erdnuss-Dip
Für die Wraps brauchst du:
gekochten Reis, Hirse oder Quinoa
Nori-Blätter
eat the rainbow - Gemüse deiner Wahl wie zum Beispiel Karottenraspel, Edamame, Gurkenstreifen, selbstgemachtes Rotkraut-Kimchi, Ofenkürbis oder Mais, Salat...
eine Proteinquelle: marinierter Tofu oder Tempeh, Huhn, Thunfisch oder Lachs
Reis, Hirse oder Quinoa auf einem Noriblatt verteilen, ein Stück am Ende freilassen. Gemüsestreifen darauflegen, dann die Proteinquelle. Fest aufrollen und das freie Ende mit etwas Wasser bestreichen, damit es hält. Mit Sojasauce oder dem Erdnuss-Dip genießen.
Erdnuss-Dip à la yogacuisine
60 g Erdnussbutter
2 EL Sojasauce
1 EL Süße nach Wahl
1 bis 2 EL Essig, nach Geschmack
1 EL Sesamöl
1 große Knoblauchzehe
1 TL frischer Ingwer
Saft einer Limette
Wasser für die Konsistenz
Alles mit dem Pürierstab mixen, fertig.
Es gibt also mehr als nur Salatteller und Eis um dich - und deine Hormone - bei Sommerhitze glücklich zu machen. Dieses Rezept ist wieder einmal der Beweis, dass hormonfreundliches Essen weder aufwendig noch teuer sein muss. Oft reicht eine bewusste Auswahl an Komponenten und die richtige Kombination.
Wenn du merkst, dass du nicht nur mehr Rezepte, sondern eine Begleitung brauchst, die sich an deinen Alltag anpasst: Schau bei meiner 1:1 Begleitung Zyklus Reset vorbei!
Viel Spaß beim Ausprobieren und wunderschöne, nahrhafte Sommertage,
Martina




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