Buchweizenkräcker


Kennst du Buchweizen?

Früher wurde er sehr häufig angebaut und war vor allem beliebt, weil er selbst auf ausgelaugten Böden noch gut wuchs.


Er wurde allerdings durch den Anbau von Weizen mehr und mehr verdrängt. Erst seit ein paar Jahren erlebt er aber ein Comeback, da er eine tolle und nahrhafte Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist.






Du hast dich noch nicht getraut ihn zu probieren?
Hier 8 Gründe, warum du das tun sollest!



#1 Blutzucker

Buchweizen ist KEIN Getreide sondern überzeugt als Pseudogetreide neben vielen Ballaststoffe und vielen ungesättigten Fettsäuren auch mit einem niedrigen glykämischen Index, der den Blutzuckerspiegel nur minimal beeinflusst und daher länger satt hält.



#2 Antioxidantien

In Buchweizen stecken sogenannte Flavonoide wie Rutin und Quercetin sowie ein sehr hoher Gehalt an Vitamin E . Alle gehören zur Gruppe der Antioxidantien, die dafür sorgen, dass der Körper vor freien Radikalen und somit vor Alterungsprozessen und Krankheiten geschützt wird.



#3 Durchblutung

Hast du manchmal schwere Beine? Sind vielleicht sogar Krampfadern für dich ein Thema? Dann solltst du mindestens ein Mal pro Woche Buchweizen in deinen Speiseplan einbauen. Die enthaltenen Flavonoide wirken sich nämlich auch positiv auf die Durchblutung aus und können nicht nur die Gefäßwände verbessern, sondern auch die Blutzirkulation positiv beeinflussen.



# 4 Eiweiß

Buchweizen enthält reichlich Eiweiß und versorgt den Körper mit allen acht essentiellen Aminosäuren, die er selbst nicht bilden kann. Vor allem die Aminosäure Lysin ist reich vorhanden. Es unterstützt den Erhalt des Binde- und Muskelgewebes, stärkt die Knochen und ist am Fettstoffwechsel beteiligt.



# 5 Beautyfood

Für mich war lange spröde Haaren und Fingernägel ein Thema. Buchweizen ist hier ein heißer Tipp! Naben Hirse ist ein eines der besten Pseudogetreide, die reich an Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und Kieselsäure sind. Sie tragen dazu bei, dass Haare und Nägel stärker, fester und glänzender werden. Ich kann das nur bestätigen!



# 6 Gut fürs Herz

Buchweizen ist auch eine reichhaltige Quelle für ein bestimmtes Antioxidant: Rutin, dass sich gegen freie Radikale richtet, die chemische Nebenprodukte des Zellstoffwechsels sind und Herz- und Krebserkrankungen verursachen können. Auch die TCM ordnet ihn durch seinen leicht bitteren Geschmack dem Element FEUER zu. Er wirkt deswegen auch aus diesem Grund besonders positive auf das Herz und den Darm.


# 7 Verdauung

Nicht nur durch seine Ballaststoffe wirkt der Buchweizen wohltuend auf unsere Verdauung. Er tonisiert auch das Milz Qi (Element ERDE) und stärkt dadurch die Verdauungskraft bzw. Agni. Zudem unterstützt er den Körper beim Ausleiten von Nässe und Schleim.





Buchweizen in der Küche



Als ich Buchweizen entdeckte, war ich zuerst etwas skeptisch. Nicht wegen seinem sehr herzhaften, etwas bitteren Geschmacks, sondern weil ich einfach nicht wusste WAS DAMIT TUN.

Mittlerweile habe ich ein paar ganz tolle Rezepte und er gehört definitiv neben Hirse zu meinen Favoriten, die regelmäßig bei mir auf den Tisch kommen!



Meine Favoriten
  • Buchweizen- Schafkäse Laibchen mit Gemüse oder Karotten/Kürbispüree

  • Pancakes mit Zwetschgen Kompott

  • Salat mit Erdbeeren, Spargel und Radischen

  • Buchweizen-Tabule

  • geröstet über den Salat





Buchweizenkräcker



Buchweizenkräcker

für 1-2 Backbleche

200g Buchweizen 200g Sonnenblumenkerne 300ml Wasser und 10g Salz

oder

300ml Fermentations-Lake und 70 g Gemüse

Buchweizen und Sonnenblumenkerne gut bedeckt in Wasser einweichen. Nach mindestens drei Stunden das Wasser abschütten, die Körner waschen und abtropfen lassen.

Danach mit 300ml Salzwasser oder Fermentationslake m Mixer zu einer groben klebrigen Masse verarbeiten. Wenn du selbst fermentiertes Gemüse wie Karotten, Rote Rüben, Sauerkraut,... zu Hause hast, kannst du das einfach mitmixen. Backofen auf 180° vorheizen. Die Masse mit einem Teigschaber auf ein mit Backpapier belegtes Blech dünn ausstreichen und 45 Minuten bei 150° - 100° backen. Alle 10- 15 Minuten die Backofentüre kurz öffnen, damit die feuchte Luft aus dem Backofen entweichen kann!


Sollte es nach den 45 Minuten noch etwas biegsam ist, leg das Blech nochmals in den Backofen zum weiteren Trocknen. Teste alle 5-10 Minuten.

Nach dem Auskühlen sollte knusprig sein und sich leicht brechen lassen.


Besonderer Tipp: Wenn dir die Werte Qualität und Regionaliät ebenso wichtig sein, kann ich dir für die Zutatenliste von Herzen den Bio- Buchweizen und Bio- Sonnenblumenkerne von Farmgoodies empfehlen!












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