... Mehr als nur ZERO WASTE

Aktualisiert: 2. Dez 2020


Gerade in Zeiten wie diesen ist mir das Thema (möglichst) ZERO WASTE einmal mehr ein so unglaublich wichtiges Anliegen: angefangen von unnötigen Einkäufen, Plastikverpackungen, Kleidungskauf bis hin zur Monatshygiene. Es geht hier ganz viel um Wertschätzung, Dankbarkeit und Achtsamkeit. Den LEBENSmitteln, der Natur und vollem auch dir selbst gegenüber.

Darum schreibe ich heute diesen ersten Betrag, bei dem ich dir mehr über den Gedanken von ZERO WASTE und Wege erzählen möcht, mit deinen Lebensmitteln möglichst sinnvoll umzugehen. Vor allem aber, was das ganze mit Kreativität, Leichtigkeit, Teamwork und Freundschaft zu tun hat...


Alles was du brauchst, findest du rund um dein Haus


Gleich vorweg: Ich bin jeden Tag aufs neue so unglaublich dankbar, in der Regel direkt von befreundeten Bauern um mich herum einkaufen zu können. In Wahrheit bekomme ich auch dort ziemlich alles, was ich so brauche: von Obst und Gemüse angefangen, über Brot bis hin zu Milchprodukten und Eiern. Sicher gibt es noch eine Reihe Grundzutaten, die ich nicht bekomme, aber alles "frische" auf jeden Fall. So kann es sein. So sollt es sein.


Manchmal ist es schon hart, sich möglichst REGIONAL und SAISONAL zu versorgen. Mit dem, was gerade so da ist und wächst. Besonders, wenn nach ein paar Wintermonaten der Vorrat an selbst gedörrtem Obst zur Neige geht und die Kreativität mit Apfel und Lagergemüse schwieriger wird. Dann schaust du schon wehmütig auf das gar verlockende Angebot an exotischen Gästen im Obst und Gemüseregal hin. Wenn ich dann doch meinen Speiseplan mit ein paar Extras aufgebessert hab, muss ich eingestehen, dass es meistens gar nicht so wirklich gut getan hat. Manchmal oder genau dann bin ich dankbar dafür, mich mich vorwiegend mit dem zu genügen, was wir selbst an Vorräten angelegt haben. Weil es mich mehr mit meinem Essen verbindet, das ich schon vorab mit good vibes und Achtsamkeit aufladen kann. Weil es mich noch einmal mehr mit meinen natürlichen Rhythmen und dene der Natur verbindet. Ich jeden Tag ein Stückchen mehr lerne, auf deinen Körper zu hören. Seinen (kreativen) Impulsen zu folgen. Mich aber in erster Linie in Dankbarkeit und Wertschätzung die Dinge betrachten lässt.

So genieße ich es dann umso mehr, endlich das erste junge Gemüse und (Erd-)Beeren zu bekommen. Der erste Spargel, Radieschen, Kartoffeln, Salat .... Ein Traum. Direkt vom Feld.




... Mehr als nur Essen!


Seit langem darf ich die Mädels von