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Zyklusprobleme, Hormone im Ungleichgewicht & nicht ernst genommen beim Arzt – Dein Zyklus-Reset für mehr Selbstvertrauen

  • vor 6 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Eine wütende Nachrichte einer Klientin hat mich erreicht, die ich schon seit langer Zeit begleite. Und um ganz ehrlich zu sein, hat mich das nicht mal überrascht. Denn sie war nicht die erste.


Viele Frauen und meiner Klientinnen erleben es und berichten davon: Du spürst seit Wochen oder Monaten, dass dein Körper aus dem Gleichgewicht ist – vielleicht durch Zyklusprobleme, PMS oder hormonelle Schwankungen –, aber beim Arzt fühlst du dich nicht ernst genommen. Aussagen wie „Ihre Werte sind im Normbereich“, „Dafür sind Sie zu jung“ oder „Das bilden Sie sich ein“ sind keine Seltenheit. Dieses Phänomen nennt man Medical Gaslighting – und leider betrifft es viele Frauen mit hormonellen Beschwerden und Wechseljahres-Symptomen.



Nicht ernst genommen beim Arzt:

Warum Frauen mit Zyklusproblemen oft abgewimmelt werden




Zyklusmentorin und Hormonexpertin in schwarzem T-Shirt mit Aufdruck "The Future is Female" lächelt in heller Umgebung. Starke Botschaft, positive Stimmung.



Normwerte ist nicht gleich Wohlbefinden

Laborwerte zeigen Durchschnittswerte – sie spiegeln nicht, wie du dich fühlst. Ein „normaler“ Hormonwert bedeutet nicht automatisch, dass alles im Körper im Gleichgewicht ist. Viele Frauen erleben, dass ihre Symptome ignoriert werden, obwohl sie sich hormonell unausgeglichen oder erschöpft fühlen. Laborwerte zeigen Durchschnittswerte – sie sagen nicht, wie du dich fühlst.

Meine Ermutigung: Trust your body.




hormonelle Beschwerden werden oft spät erkannt

Das weibliche Hormonsystem ist komplex – und noch immer nicht ausreichend erforscht, besonders in Bezug auf PMS, Endometriose oder Wechseljahre. Nicht, weil sie selten sind – sondern weil sie oft nicht richtig eingeordnet werden.


  • Symptome werden oft erst spät erkannt.

  • Diagnosen können Jahre dauern – z. B. bei Endometriose.

  • Viele Beschwerden werden noch immer belächelt oder abgetan.




Zeitmangel und Wissenslücken im Gesundheitssystem

Viele Ärzt:innen haben wenig Zeit für ausführliche Anamnesen. Hormonelle Themen, Zyklus-Dynamik und Wechseljahre nehmen gleichzeitig in der Ausbildung noch immer zu wenig Raum ein. Das führt dazu, dass Symptome nicht im Gesamtzusammenhang betrachtet werden – und Frauen sich unsicher fühlen.




Hormone im Ungleichgewicht erkennen – typische Anzeichen






Häufige Symptome bei Zyklusproblemen und PMS


Papier mit Zykluskalender zum erkennen für Hormonelles Ungleichgewicht. Warme, gemütliche Atmosphäre.

Sei dir bewusst, dass hormonelle Beschwerden sich ganz unterschiedlich zeigen, wie durch...


  • Stimmungsschwankungen

  • Erschöpfung oder Schlafprobleme

  • Zyklusunregelmäßigkeiten

  • Schmerzen vor oder während der Menstruation

  • Hautveränderungen oder Verdauungsprobleme


Die Liste ist lang – und individuell. Deshalb ist es so wichtig und essentiell deine eigenes „Normal“ zu kennen.






Was du jetzt beim nächsten Gyn-Besuch tun kannst?



1. Vertraue deinem Körper

Wenn etwas „nicht stimmt“, ist das ein Signal deines Körpers – kein Widerspruch zu Laborwerten. Dein Gefühl ist Teil deiner Gesundheit.



2. Symptom-Tracking

Es kann nicht nur im Gespräch mit Ärzt:innen helfen, mehr Infos zu haben. Genauso bekommen meine Mentorees einen detailierten Fragebogen (besonders vor dem Yoni Steaming). Zyklus bzw. Periode sind ein wichtiges Vitalzeichen. Je besser du hier berichten kannst, desto runder und ganzheitlicher wird auch Behandlung: Was könntest du - als kleines Experiment - die nächsten 3 Monate einmal beobachten:


  • Zykluslänge & Blutungsstärke

  • Stimmungsschwankungen

  • Schlafqualität & Energie

  • Schmerzen oder Unwohlsein


Diese Übersicht hilft dir und Ärzt:innen, Muster zu erkennen, die einzelne Werte nicht zeigen. Als Hilfestellung kannst du dir als in meinem Online-Shop übrigens einen kostenlosen Zyklus-Kalender zum Eintragen downloaden.





3. Fragen stellen & selbstbewusst sein

Je mehr Informationen du selbst gesammelt hast und dir aufgefallen sind, desto besser kannst du auch gezielt Fragen stellen wie...

  • „Können meine Symptome zyklusabhängig sein?“

  • „Welchen Einfluss haben Stress und Schlaf auf meine Hormone?“

  • „Welche Diagnoseschritte sind sinnvoll?“


Aktives Fragen ist nicht lästig sein, sondern gibt dir nicht nur Selbstbewusstsein, sondern auch Kontrolle zurück.



4. Unterstützung suchen

Manchmal braucht es mehr als nur den Gynäkologen. Ein Team aus Fachpersonen wie Zyklusmentor:innen, Endokrinolog:innen oder Therapeut:innen kann dir helfen, deinen Körper ganzheitlich zu verstehen.





Dein Zyklus-Reset = Neustart auf allen Ebenen


Manchmal braucht es auch einen Neustart, in dem was an Mythen und Glaubenssätzen gehört haben. Welche Muster und Denkweisen, sich bei uns selbst eingeschlichen haben. Wie wir selbst mit uns sprechen, uns für das "zickig und schwierig, oder nicht so leistungsfähig sein" verurteilen. Für die Momente, in denen wir heulend im Bett liegen, oder nicht an der Schoko-Lade vorbei kommen. Wo wir uns selbst nicht leiden können, wenn die Haut wieder unrein ist oder wir einfach alles hinschmeißen wollen.


Machnmal braucht es genau dann einen Neustart, der dir neue Perspektiven schenkt – zurück zu deinem Körper. Zurück zu dem Gefühl, dass du deinem Körper vertrauen kannst. Mit neuem Verständnis für dich und Zusammenhänge darüber, was passiert. Denn wenn du deinen Zyklus kennst, erkennst du Unregelmäßigkeiten frühzeitig. Kannst klarer erkennen, was wirklich normal für DICH ist. Schenkt dir die Möglichket, selbstbewusst ins beim Gyn zu gehen und dort zu Entscheidungen treffen, die sich wirklich stimmig für dich anfühlen.


Das ist genau der Grund, warum ich die Arbeit mit meinen Klientinnen so liebe. Weil diese neue Haltung - zum Zyklus wie auch sich selbst - für mich ein Teil von FEMALE EMPOWERMENT ist.



Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst: Dann ist der Zyklus-Reset vielleicht genau das Richtige für ich. Dort bekommst du genau dieses Backup mit dem du den Weg selbst und bestimmt gehst, aber nicht alleine.



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